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Website-Redesign, ohne SEO-Rankings zu verlieren

Ein Website-Redesign ist für viele Unternehmen irgendwann unvermeidbar, sei es um die User Experience zu verbessern, das Design zu modernisieren oder neue Funktionen zu integrieren. Es ist ein notwendiger Schritt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch oftmals geht solch ein Relaunch mit einem Verlust hart erarbeiteter Suchmaschinen-Rankings einher. Die Angst davor ist groß und nicht unbegründet. Wie man eine Website neu gestalten kann, ohne dabei die gute Platzierung bei Google & Co. zu gefährden, erfährst du in diesem Blog.

Ein Website-Redesign ist ein KOMPLEXES Unterfangen, das sorgfältig geplant und durchdacht werden muss. Viele Unternehmen scheuen sich davor, weil sie Angst haben, ihre hart erarbeiteten Suchmaschinen-Rankings zu verlieren. Diese Angst ist verständlich, denn ein Redesign kann tatsächlich dramatische Auswirkungen auf die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen haben. Aber es muss nicht so sein. Mit der richtigen Strategie und den richtigen Maßnahmen kann man Websiten neu gestalten und trotzdem die SEO-Performance beibehalten oder sogar verbessern.

Warum ein Redesign manchmal nötig ist

Websites, die vor vielen Jahren entwickelt wurden, sind häufig nicht für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets optimiert. Es fehlt an Responsive-Design, sodass die Inhalte nur in einer fixen Größe dargestellt werden. Dies beeinträchtigt das Nutzererlebnis enorm und wird auch von Suchmaschinen nicht gern gesehen. Google und andere Suchmaschinen legen großen Wert auf eine mobile-freundliche Darstellung, da immer mehr Menschen das Internet unterwegs nutzen. Eine veraltete Website kann also Folgen für deine Sichtbarkeit haben.

Eine neue Website hingegen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nach modernen SEO-Standards entwickelt. Dafür braucht es Experten wie eine Agentur für Webdesign, die sich mit den aktuellen Anforderungen auskennt. Hinzu kommen oft schnellere Ladezeiten, eine einfachere Bearbeitung und die unkomplizierte Implementierung von Tracking-Tools wie der Google Search Console. All diese Faktoren tragen zu einem besseren Ranking bei. Doch auch wenn diese Vorteile verlockend klingen: Ein Website-Relaunch will gut geplant sein, damit die Suchmaschinen-Rankings nicht in den Keller gehen. Ein weiterer Grund für ein Redesign kann eine veraltete Technologie sein. Wenn deine Website noch auf einem alten CMS basiert oder mit überholten Programmiersprachen erstellt wurde, kann das zu Sicherheitslücken, Kompatibilitätsproblemen und Performanceeinbußen führen. Eine moderne Website hingegen ist schnell, sicher und einfach zu warten. Sie lässt sich problemlos um neue Funktionen erweitern und an veränderte Anforderungen anpassen.

Auch aus SEO-Sicht kann ein Redesign sinnvoll sein. Ältere Websites sind oft nicht nach aktuellen SEO-Standards optimiert. Die Seitenstruktur ist unübersichtlich, wichtige Meta-Daten fehlen, die Ladezeiten sind zu lang. Eine neue Website bietet die Chance, all diese Aspekte von Grund auf zu optimieren und so ein solides Fundament für gute Rankings zu schaffen.

Nicht zuletzt kann ein Redesign auch aus Marketingsicht nötig sein. Ein modernes, ansprechendes Design, eine verbesserte User Experience und neue Funktionen können dazu beitragen, die Conversion Rate zu erhöhen, die Marke zu stärken und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Überblick behalten

Bevor du mit dem Redesign startest, solltest du eine Liste aller aktuellen URLs deiner Website erstellen. Ja, wirklich ALLER URLs, auch der Unterseiten und Blogposts. So stellst du sicher, dass beim Relaunch keine Seiten verloren gehen. Vergiss nicht, auch die Meta-Beschreibungen und Alt-Texte der Bilder zu erfassen. Am besten erstellst du die neue Version deiner Website zunächst auf einer separaten Entwicklungsdomain. Dort kannst du in Ruhe alle Änderungen vornehmen, ohne die Live-Website zu beeinträchtigen. Das gibt dir die nötige Flexibilität und minimiert das Risiko von Fehlern.

Sobald du mit dem Redesign zufrieden bist, solltest du ein umfassendes Audit durchführen. Nimm dir Zeit dafür. Häufig werden beim Relaunch Inhalte zusammengeführt, die URL-Struktur verändert, neue Seiten erstellt und alte gelöscht. Halte diese Änderungen genau fest, denn du wirst sie für den nächsten wichtigen Schritt benötigen: Die Einrichtung von 301-Weiterleitungen. Diese sind das A und O für den Erhalt deiner Rankings.

Eine vollständige Bestandsaufnahme deiner aktuellen Website ist die Basis für ein erfolgreiches Redesign. Erstelle eine Tabelle mit allen URLs, Meta-Beschreibungen, Alt-Texten und anderen relevanten SEO-Elementen. Das klingt nach viel Arbeit? Ist es auch. Aber es ist unverzichtbar, um den Überblick zu behalten und sicherzustellen, dass beim Relaunch nichts verloren geht.

Eine gute Möglichkeit, um eine solche Liste zu erstellen, ist der Einsatz von Tools wie Screaming Frog. Diese Tools crawlen deine Website und erstellen einen detaillierten Bericht über alle Seiten und deren SEO-Elemente. So hast du schnell eine umfassende Übersicht und kannst sicherstellen, dass du nichts übersiehst.

Ist die neue Version fertig, solltest du sie sorgfältig prüfen. Gehe jede Seite durch, klicke jeden Link an und teste jede Funktion. Vergleiche die URLs mit deiner anfangs erstellten Liste. Welche Seiten gibt es noch, welche sind neu hinzugekommen, welche wurden gelöscht oder zusammengeführt? Notiere dir jede Änderung. Diese Informationen brauchst du, um im nächsten Schritt korrekte 301-Weiterleitungen zu setzen.

301-Weiterleitungen

301-Redirects sorgen dafür, dass Besucher und Suchmaschinen von der alten URL auf die neue weitergeleitet werden – und das ist entscheidend für den Erhalt deiner Rankings. Warum? Weil sie das SEO-Gewicht übertragen. Denn selbst wenn sich die URL-Struktur beim Redesign komplett ändert, übertragen 301-Weiterleitungen das SEO-Gewicht auf die neuen Adressen. Ohne diese Maßnahme gehen wertvolle Rankings und Traffic verloren.

Bei einem WordPress-Relaunch kannst du ein Redirect-Plugin wie beispielsweise Redirection nutzen. Das erleichtert dir die Arbeit enorm. Andernfalls musst du die Weiterleitungen manuell in der .htaccess-Datei hinterlegen. Achte bei allen URLs ganz genau auf die korrekte Schreibweise, denn schon ein fehlendes „www.“ kann zu einer 404-Fehlerseite führen. Am besten lässt du die Redirects von einer erfahrenen SEO Agentur Wien einrichten, um auf Nummer sicher zu gehen.

Die korrekte Einrichtung von 301-Weiterleitungen ist DER entscheidende Faktor für den Erfolg deines Website-Relaunchs aus SEO-Sicht. Nur wenn du sicherstellst, dass alle alten URLs korrekt auf die neuen Seiten verweisen, behältst du deine Rankings und deinen Traffic.

Aber warum sind 301-Weiterleitungen so wichtig? Suchmaschinen wie Google bewerten Websites anhand einer Vielzahl von Faktoren. Einer der wichtigsten ist die Linkpopularität. Jeder Link, der auf eine deiner Seiten zeigt, ist wie eine Empfehlung. Je mehr gute Empfehlungen du hast, desto besser. Wenn du nun deine URL-Struktur änderst, gehen all diese Empfehlungen verloren – es sei denn, du leitest sie korrekt weiter.

Ein 301-Redirect ist eine permanente Weiterleitung von einer URL zu einer anderen. Er signalisiert Suchmaschinen, dass die Seite dauerhaft umgezogen ist und dass die neue Adresse ab sofort statt der alten genutzt werden soll. Gleichzeitig wird das gesamte SEO-Gewicht – also alle Empfehlungen in Form von Links – auf die neue URL übertragen. So bleiben deine Rankings erhalten und können sogar weiter wachsen.

Die Einrichtung von 301-Weiterleitungen ist keine Raketenwissenschaft, aber sie erfordert Sorgfalt und Präzision. Jede noch so kleine Abweichung in der URL kann dazu führen, dass die Weiterleitung nicht funktioniert und deine Besucher auf einer Fehlerseite landen. Deshalb ist es ratsam, sich für diese Aufgabe Unterstützung von erfahrenen SEO-Experten zu holen.

Wenn du ein WordPress-System nutzt, kannst du dir die Arbeit mit einem Redirect-Plugin erleichtern. Hier kannst du die alten und neuen URLs paarweise eintragen und das Plugin kümmert sich um den Rest. Bei anderen Content-Management-Systemen oder statischen Websites musst du die Weiterleitungen manuell in der .htaccess-Datei hinterlegen. Das erfordert etwas technisches Know-how.

Unabhängig davon, welchen Weg du wählst: Plane ausreichend Zeit für die Einrichtung der 301-Weiterleitungen ein. Gehe sorgfältig vor und prüfe jede einzelne Weiterleitung. Nur so kannst du sicherstellen, dass dein Website-Relaunch nicht zu einem SEO-Desaster wird, sondern deine Rankings und deinen Traffic sogar noch befeuert.

Nach dem Relaunch

Ist das Redesign abgeschlossen, solltest du zunächst alle Tracking-Codes wie Google Analytics und Search Console überprüfen. Nur wenn diese korrekt implementiert sind, erhältst du aussagekräftige Daten über die Performance deiner neuen Website. Ohne Daten tauchst du im Dunkeln. Stelle also sicher, dass alles richtig eingebunden ist und du den vollen Überblick hast.

Es ist völlig normal, dass sich deine Rankings nach einem Relaunch zunächst verändern. Die Suchmaschinen müssen deine neue Website erst crawlen und indexieren. Das kann eine Weile dauern. Wenn du jedoch sorgfältig gearbeitet und die Tipps aus diesem Artikel berücksichtigt hast, wirst du schon bald eine positive Entwicklung in den Statistiken sehen. Aber deine Arbeit ist nach dem Relaunch noch nicht getan. Jetzt beginnt die Phase der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung. Nutze Tools wie Google Analytics und die Search Console, um die Performance deiner neuen Website genau im Blick zu behalten. Achte auf Kennzahlen wie Besucherzahlen, Verweildauer, Absprungrate und Konversionen. Vergleiche diese Werte mit denen der alten Website und beobachte die Entwicklung über die Zeit.

Solltest du feststellen, dass einzelne Seiten nicht wie erwartet performen, prüfe sie genau. Stimmen die Meta-Daten? Ist der Inhalt relevant und hochwertig? Sind die Ladezeiten in Ordnung? Nutze A/B-Tests, um verschiedene Varianten zu testen und die optimale Version zu finden.

Auch deine Suchmaschinen-Rankings solltest du im Auge behalten. Nutze dafür Tools wie SEMrush oder Sistrix, die dir einen detaillierten Überblick über deine Rankings für verschiedene Keywords geben. Prüfe, ob deine wichtigsten Seiten für die richtigen Suchbegriffe ranken und ob es Verbesserungspotenzial gibt. Ein Website-Relaunch ist auch eine gute Gelegenheit, deine SEO-Strategie zu überdenken und anzupassen. Vielleicht haben sich deine Ziele oder deine Zielgruppe verändert? Vielleicht gibt es neue Keywords, die du bisher nicht im Blick hattest? Nimm dir die Zeit, deine Strategie zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren.

Ein erfolgreicher Website-Relaunch ist ein Marathon, kein Sprint. Mit der richtigen Vorbereitung, einer sorgfältigen Umsetzung und einer kontinuierlichen Optimierung kannst du nicht nur deine SEO-Rankings halten, sondern langfristig verbessern.

Fazit

Ein Website-Redesign ist eine komplexe Aufgabe, die sorgfältig geplant werden muss, um keine negativen Auswirkungen auf die Suchmaschinen-Platzierungen zu haben. Mit einer umfassenden Bestandsaufnahme, einem Staging-System zum Testen, sauberen Redirects und einer genauen Nachverfolgung hast du die wichtigsten Stellschrauben im Blick. Wenn du diese Punkte berücksichtigst und Schritt für Schritt vorgehst, steht einem erfolgreichen Relaunch nichts im Wege. Deine Website erstrahlt im neuen Glanz und kann dank optimierter Technik und Nutzererfahrung langfristig in den Suchergebnissen glänzen. Und genau darum geht es: Langfristigen Erfolg.

Natürlich gibt es je nach Art und Umfang der Website noch viele weitere SEO-Aspekte zu beachten. Angefangen von der Optimierung einzelner Seiten über den Aufbau hochwertiger Backlinks bis hin zu regelmäßigem Content-Marketing. Doch die Grundlage für all diese Maßnahmen ist und bleibt eine technisch einwandfreie Website, die sowohl von Besuchern als auch von Suchmaschinen gut angenommen wird. Und dafür braucht es Expertise. Es lohnt sich also, etwas Zeit und Mühe in ein SEO-freundliches Website-Redesign zu investieren. Aber nicht nur das: Es lohnt sich, mit Profis zusammenzuarbeiten. Eine Design Agentur mit SEO-Expertise kann dich durch den gesamten Prozess begleiten und sicherstellen, dass du keine teuren Fehler machst.

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